freshX
Sichere Interaktion mit Geräten im Feld
Onboarding von Servicepersonal, Provisionierung von Geräten, Firmware-Verteilung und Fernsteuerkommandos — auf einer PKI-Plattform, in der es keine Passwörter gibt und jede kritische Aktion kryptografisch von einer benannten Person freigegeben wird.
Ausgangslage
Fernwartung und Software-Verteilung scheitern selten an der Technik — sondern an Vertrauen und Nachweisbarkeit.
VPN-Zugang plus Sammel-Passwort: Niemand weiß, welche Person wirklich am Gerät war. Passwörter werden geteilt, notiert, gephisht — und beim Ausscheiden eines Mitarbeiters selten überall rotiert.
Logdateien lassen sich editieren und beweisen nichts. Im Audit bleibt die Frage offen: Wer genau hat dieses Kommando, dieses Update, diesen neuen Nutzer autorisiert — und kann er es abstreiten?
Firmware wandert per USB-Stick oder ungesichertem Download aufs Gerät. Zwischen „Release freigegeben" und „läuft auf der Maschine" existiert keine durchgehende Vertrauenskette.
Die Folge: langsames, riskantes Onboarding von Technikern und Geräten, keine Nicht-Abstreitbarkeit gegenüber Auditoren — und ein Sicherheitsmodell, das mit jedem geteilten Passwort weiter erodiert.
Die Lösung im Überblick
USP · Identität statt Passwort
Onboarding & Provisionierung
Menschen, Dienste und Maschinen sind dasselbe: Identitäten mit Zertifikat. Ein Verfahren deckt alle Fälle ab.
Beim Anlegen prüft die CA kryptografisch: Der Operator muss jedes einzelne Recht, das er vergibt, selbst mit Delegations-Stufe besitzen. Rechte-Eskalation ist konstruktiv ausgeschlossen.
„Was gewähren diese Rollen?" — der Manager zeigt die zusammengeführten Rechte, bevor der Nutzer angelegt wird. Wildcard-Rechte werden farblich hervorgehoben.
Zertifikat suchen (Name, Fingerprint oder PEM), widerrufen — die Sperrliste verteilt sich automatisch, der Zugang ist sofort und überall tot.
Asset-Management
Jedes Recht ist ein Tripel Aktion : Ziel : Stufe — etwa „darf das Kommando startup an Fahrzeug 4021 senden". Hierarchische Wildcards (control.*) und drei Stufen: Ausführen, Delegieren, beides.
Ein Privileg bündelt Rechte, eine Rolle bündelt Privilegien, ein Nutzer trägt Rollen — verwaltet im Manager mit Berechtigungs-Matrix, Validierung in Echtzeit und Rechte-Vorschau über mehrere Rollen hinweg.
Rollen, Privilegien, Assets und Zuordnungen werden einzeln signiert gespeichert — die Oberfläche zeigt zu jedem Eintrag, wer ihn signiert hat. Gelöscht wird weich: Historie bleibt erhalten.
Zertifikats-Suche per Name, Fingerprint oder PEM-Upload; Sperrlisten-Browser mit Export; registrierte Authenticator-Geräte pro Nutzer mit Plattform und Zuletzt-gesehen — Verknüpfung per Klick lösbar.
USP · Vier-Augen-Prinzip eingebaut
Review the following information:
| Eingegangen | Do, 6. Aug 2026 · 06:14 UTC |
| Ziel | train.4021 |
| Kommando | startup |
| Nutzlast | { "depot": "nord", "gleis": 3 } |
| Angefragt von | dispo.mueller · 28e1c3…95e0 |
Freigabe erfordert Face ID / Fingerabdruck. Akzeptierte Kommandos werden mit Ihrem Schlüssel signiert.
Fernsteuerung
Kommandos sind benannte, signierte Nachrichten mit freiem JSON-Inhalt. Neue Kommandoarten definieren Sie selbst — ohne Änderung an der Plattform. Die Berechtigung folgt dem Namen, hierarchisch mit Wildcards.
Die Berechtigung nennt das Gerät: „startup an Fahrzeug 4021" ist ein anderes Recht als „startup an alle". Ein Wartungsdienstleister bekommt exakt seine Flotte, nicht das Netz.
Nachrichten sind store-and-forward: Ein offline-Gerät bekommt seine Kommandos, sobald es wieder verbunden ist — signiert und in Reihenfolge. Auch die Freigabe darf warten, bis der Freigeber sein Telefon zur Hand hat.
USP · Offline-Fähigkeit
Die Sicherheit steckt in der Signatur, nicht im Kanal — deshalb ist der Transportweg frei wählbar. Beispiel: Factory-Reset eines Geräts vor Ort.
Signierte Kommandopakete lassen sich inklusive aktueller Sperrliste (CRL) offline transportieren — per QR-Code, Datei oder Service-Laptop. Das Zielgerät prüft Signatur, Zertifikatskette und Widerrufe vollständig ohne Verbindung.
Ende-zu-Ende-Signaturen statt Kanalvertrauen: Ob mTLS, QR-Code oder Datenträger — ein manipuliertes Kommando fällt bei der Prüfung durch, unabhängig davon, wie es zum Gerät gelangt ist.
Software-Lifecycle
Die Freigabe eines Updates ist die Signatur. Zwischen Release-Entscheidung und laufender Firmware gibt es keinen unsignierten Schritt.
Das Artefakt kann auf jedem CDN, Webserver oder Object Store liegen: Der Hash im signierten Auftrag pinnt den Inhalt. Ein manipuliertes oder vertauschtes Artefakt wird vom Gerät verworfen — egal, wie kompromittiert der Transportweg ist.
Wer Updates an welche Geräte verteilen darf, ist ein Zertifikats-Recht wie jedes andere — inklusive Vier-Augen-Freigabe. Staffel-Rollouts (erst Testgeräte, dann Flotte) sind eine Frage der Zieladressen, nicht der Infrastruktur.
Sicherer Login
USP · Manipulationssichere Datenhaltung
Klassische Audit-Logs beweisen wenig: Wer die Datenbank administriert, kann sie ändern. Hier ist der Zustand selbst die Urkunde — jede Zeile gegen die PKI prüfbar, jede Freigabe mit dem persönlichen Schlüssel einer benannten Person signiert, deren Zertifikat auf Nicht-Abstreitbarkeit ausgestellt ist.
Im Code verankert: Ein automatisierter Test manipuliert eine Datenbankzeile und stellt sicher, dass die Integritätsprüfung genau dann fehlschlägt.
Die Authenticator-App
Das Schlüsselpaar entsteht auf dem Telefon und wird nie übertragen — kein Server-Backup, keine Kopie, kein Geheimnis im QR-Code. Jede Freigabe erfordert Face ID, Fingerabdruck oder Geräte-PIN.
Der Provisionierungs-QR einer Instanz ist von einer in die App einkompilierten CA signiert und wird ohne Netzwerk geprüft. Ein gefälschter QR-Code, der auf eine fremde Instanz zeigt, wird abgelehnt.
Beliebig viele Secure-Cloud-Instanzen — Produktion, Test, zweiter Standort — jede mit eigener Identität, eigener Warteschlange und sichtbarem CA-Fingerprint. Wechsel in zwei Taps.
Wiederkehrende Kommandos einer Quelle lassen sich automatisch freigeben — biometrisch aktiviert, auf genau diese Quelle beschränkt, und der Modus erlischt, sobald der Bildschirm ausgeht. Jede Auto-Freigabe wird auf dem Gerät protokolliert.
Die Kommando-Warteschlange überlebt Neustarts und Verbindungsabbrüche; die App verbindet sich selbstständig neu und meldet Ausfall und Wiederherstellung genau einmal — nicht im Sekundentakt.
iOS und Android aus einem Rust-Kern — demselben, der auch auf dem Server läuft. Drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Chinesisch), Push-Benachrichtigung bei jeder wartenden Freigabe.
Betrieb & Integration
Jeder Kunde erhält eine eigene Instanz mit eigener PKI, eigenem Geheimnis-Speicher und eigenen Domains. Die CA-Schlüssel entstehen direkt in der Zielumgebung — sie berühren nie den Rechner eines Administrators.
Instanzen werden aus einem vorbereiteten Pool per Knopfdruck erzeugt — jede Änderung ist ein Git-Commit mit Urheber und Zeitstempel, jede Instanz auf exakte Versionen gepinnt, Updates per Klick.
Pro Instanz ein fertiges Kundenpaket: Zertifikate, signierter Provisionierungs-QR für die App, lauffähige Beispiele und offline installierbare Client-Bibliotheken — Endpunkte bereits eingetragen.
Rust, C (über FFI), Node.js und Python plus CLI — alle als dünne Schicht über demselben geprüften Rust-Kern, für Linux, macOS und Windows. Vom Embedded-Controller bis zum Backend-Skript spricht alles dieselbe Sprache.
Container für Kubernetes oder Compose, alternativ RPM-Pakete mit systemd-Units für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum. Statisch gelinkt, ohne Laufzeit-Abhängigkeiten; Images enthalten weder Schlüssel noch Zertifikate.
Benachrichtigungen an iOS (APNs) und Android (FCM) sind Teil der Plattform — wartende Freigaben erreichen die richtige Person auf allen registrierten Geräten.
🏅 Zertifizierter Betrieb, zertifizierter Partner: Der Betrieb erfolgt in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum. Umgesetzt wurde die Plattform gemeinsam mit NewTec (newtec.de) — dem zertifizierten Spezialisten für sicherheitskritische Systeme.
Warum Secure Cloud
Jede Aktion trägt die persönliche Signatur einer benannten Person — prüfbar gegen die PKI. Kein „irgendein Admin war's", sondern Beweis statt Logfile.
Autorisierung ist kryptografisch an die Identität gebunden, feingranular bis auf Kommando × Gerät — und per Sperrliste sofort widerrufbar.
QR-Code statt Formular, vier Wörter statt Zertifikats-Bürokratie, Freigabe per Fingertipp. Das sichere Verfahren ist hier auch das bequemste.
freshX
Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Ihre Geräteflotte, Ihre Techniker und Ihre Firmware in eine durchgehende Vertrauenskette kommen.